Khmer-Neujahr im Amansara, Kambodscha

Februar 2019.    Während wir uns auf das Osterfest vorbereiten, begehen die Menschen in Kambodscha vom 14. bis 16. April das Khmer-Neujahr. Das dreitägige „Sursday Chnam Thmey“ ist wie Weihnachten, Neujahr und Geburtstag am gleichen Tag und wird entsprechend ausgelassen gefeiert. Für das Amansara ist das bedeutendste traditionelle Fest perfekter Anlass, seinen Gästen tiefe Einblicke in die vielfältigen Bräuche des Landes und einen stimmungsvollen Start ins kambodschanische Neujahr zu bieten. Das Refugium liegt nur wenige Kilometer von der berühmten Tempelstadt Angkor entfernt.

Das Khmer-Neujahr hat seinen Ursprung im Brahmanismus, einer Religion, die als Vorläufer des Hinduismus gilt und die den Glauben der Khmer vor dem Einzug des Buddhismus bestimmte. Die Festtagszeit beginnt mit dem Ende der Erntezeit am 14. April, in Korrelation mit dem Mondkalender in anderen Jahren auch am 13. April. Zu dieser Jahreszeit genießen die Bauern die Früchte ihrer Arbeit und erholen sich, bevor die Regenzeit einsetzt.

Ein wichtiges Moment während des Khmer-Neujahrs ist die Opfergabe an die Mönche. Das Amansara lädt daher Mönche aus sieben Pagoden ein, um Speisen und Spenden von Amansaras Mitarbeitern und Gästen entgegenzunehmen. Zudem kommen Dorfbewohner ins Resort, um den „Trot Dance“ aufzuführen. Dies ist eine großartige Gelegenheit für Amansaras Gäste, um in die Musik Kambodschas einzutauchen und die Gewänder der Tänzer zu bewundern. Der Volkstanz stellt eine Jagdszene dar und wird zum Neujahr getanzt, um Unglück zu verbannen. Während des gesamten Festivals stehen die Amansara-Mitarbeiter den Gästen bei Fragen zu den Zeremonien zur Seite und bringen sie mit der hoteleigenen Tuk-Tuk-Flotte zu interessanten Schauplätzen außerhalb des Amansara. Hier können sie einzigartige Einblicke in die Traditionen Kambodschas gewinnen.

Festliche Kleidung gehört für die Kambodschaner während des Khmer-Neujahrs zur Pflicht. Am ersten Tag (Moha Songkran) entzünden sie Kerzen, brennen Räucherstäbchen ab und offerieren den Mönchen in der Pagode Speisen. Die Angehörigen jeder Familie danken für Buddhas Lehren, indem sie sich drei Mal vor seinem Bildnis verbeugen, hinknien und niederwerfen. Der Abend sieht Spiele, Gesänge und Tänze vor. Dies ist eine beliebte Gelegenheit für junge Männer und Frauen, um sich zu treffen und einander zu beeindrucken. Der zweite Tag (Wanabat) ist der Wohltätigkeit gegenüber den weniger Glücklichen gewidmet, den Armen und Obdachlosen. Im Kloster halten die Familien zudem eine Zeremonie zum Gedenken an ihre Vorfahren ab. Am dritten Tag (Tngai Laeung saka) werden Buddha-Statuen gereinigt, ältere Respektspersonen mit Parfum umhüllt, um ihnen Erkenntlichkeit zu erweisen. Das Baden von Buddha-Bildnissen gilt als Symbol für die Leben spendende Bedeutung des Wassers. Wasser wird auch als Element angesehen, das Langlebigkeit, Glück und Prosperität verheißt.

Das Amansara in Siem Reap ist eine ideale Basis für Touren ins kulturelle Herz Kambodschas und kann sich einer königlichen Vergangenheit rühmen. Das Anwesen wurde 1962 von König Sihanouk als Gästehaus in Auftrag gegeben und von dem Franzosen Laurent Mondet erbaut. Aman ließ die damalige „Villa Princière“ 2002 stilgerecht restaurieren. Heute vermittelt das Amansara die Atmosphäre eines kultivierten Privathauses mit 24 Suiten im minimalistischen Stil.

Nur wenige Kilometer vom Resort entfernt liegt Angkor. Mit dem „Discover Angkor“-Arrangement bietet das Amansara Insider-Exkursionen in die sagenhafte Tempelstadt. Neben vier Übernachtungen sind täglich ein geführter Ausflug mit Amansaras Designer-Tuk-Tuk-Flotte zu den Stätten der Khmer-Dynastie inbegriffen, außerdem eine spirituelle Reinigungszeremonie durch einen Mönch in einer nahen Pagode, ein Tagesausflug zu abgelegenen Tempeln mit Picknick-Lunch und vieles mehr. Ab 1.400 US$ pro Suite, pro Nacht.

Reservierung über Aman: E-Mail: reservations@aman.com, Internet: www.aman.com
Facebook: /amandestinations; Instagram: @aman

Khmer-Neujahr
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