Chinas lebendige Geschichte: AMANYANGYUN öffnet das Tor zur Vergangenheit - Eröffnung am 8. Januar 2018

28. November 2017. Nur eine kurze Fahrt von den Stadtlichtern Shanghais entfernt, liegt ein Wald mit jahrtausendealten Kampferbäumen. In dessen Zentrum befindet sich der „Emperor Tree“. Mit seinen 17 Metern ist der majestätische Baum der höchste seiner Art in ganz China. Seit mehr als 1.000 Jahren steht dieser Baum – jedoch nicht hier, nicht an diesem Ort. In diesem magischen Wald ist nichts so, wie es scheint.

Amanyangyun ist Amans viertes Resort in China. Es ist zudem das einzige Anwesen der Hotelgruppe, dessen Zimmer, Suiten und Residenzen eine mehr als 700 Kilometer lange Reise hinter sich haben. Seine Eröffnung am 8. Januar 2018 ist das Resultat einer fast 15-jährigen Erhaltungsinitiative – die nicht weniger, als die Umsiedlung eines ganzen Waldes und den Wiederaufbau eines historischen Dorfes umfasste.

Die Geschichte beginnt in der Stadt Fuzhou in der Provinz Jiangxi, rund 700 Kilometer südwestlich der Hafenstadt Shanghai, wo durch die Errichtung eines Staudamms der Fortbestand von mehreren historischen Dörfern aus der Ming- und Qing-Dynastie sowie tausenden „heiligen“ Kampferbäumen gefährdet war. Der in Fuzhou geborene Philanthrop und Entrepreneur Ma Dadong und Aman starteten ein einzigartiges Rettungsprojekt: Abbau, Restaurierung und Umsiedelung von 50 verlassenen antiken Häusern sowie von 10.000 Kampferbäumen – inklusive des allein 80 Tonnen schweren Emperor Trees.

Südwestlich von Shanghai zu neuem Leben erweckt, prägen diese Bäume und Häuser nun die Seele Amanyangyuns. Das zehn Hektar große Refugium bildet den entspannten, kontemplativen und in die Natur eingebetteten Gegenpart zur pulsierenden, nur 27 Kilometer entfernten Weltmetropole Shanghai.

Kerry Hill Architects, die bereits Aman Tokyo verwirklichten, haben die 50 historischen Häuser akribisch restauriert, um sie dann in einem Ensemble aus 26 antiken Gebäuden am neuen Standort des Amanyangyun wiederaufzubauen. Dabei wurden die 400 Jahre alten Gebäude behutsam mit modernstem Komfort ausgestattet. Viele der antiken Villen zeigen das Erbe ihrer früheren Besitzer in Form alter Reliefs, Ornamente und Inschriften.

Aus 13 historischen Häusern entstanden ultra-luxuriöse „Antique Villas“ mit jeweils 4 Schlafzimmern und Wohnflächen von 800 bis 1.000 Quadratmetern. Sie verfügen über einen eigenen Pool und Jacuzzi sowie einen traditionellen Innenhof – typisch für Bauten aus diesem Zeitalter. Zwölf weitere Häuser bilden elegante Aman Residences, die erworben werden können. Eingebettet in die prächtige Parklandschaft des Anwesens mit seinen jahrtausendealten Bäumen und den malerischen Seen, sind die Unterkünfte eine meisterhafte Symbiose aus zeitgemäßen Strukturen und antiker Substanz und eine Hommage an die Natur und die Menschen von Jiangxi.

Amanyangyun bietet zudem 24 neu erbaute „Ming Courtyard“-Suiten, die die historischen Pendants harmonisch ergänzen. Mit jeweils 65 Quadratmetern Wohnfläche sowie zwei privaten Innenhöfen sind die lichtdurchfluteten Räume im „Aman–Stil“ minimalistisch klar gestaltet. Das Interieur aus Holz, Bambus und lokalem Stein ist in erdigen, ruhigen Farbnuancen gehalten.

Amanyangyuns spirituelles Herz ist „Nan Shu Fang“ – benannt nach dem königlichen Lese-Pavillon in Pekings Verbotener Stadt. Es ist das spektakulärste Gebäude des Fuzhou-Dorfes und ein bildschöner Ort der Kontemplation. Sein Interieur wurde aus kostbarem Nanmu-Holz gestaltet, einer besonders harten und beständigen Kampferbaumart, die in der Ming-Dynastie für Möbel verwendet wurde. Nan Shu Fang ist inspiriert von Chinas Literatenschulen aus dem 17. Jahrhundert. Gäste genießen hier eine Reihe kultureller Aktivitäten und Workshops wie Kalligraphie, Malerei, Tai Chi und Lesungen. Zudem werden regelmäßig chinesische „Kunqu”-Opern aufgeführt. Auf der gegenüberliegenden Seite des Innenhofes befinden sich sechs Räume für traditionelle Tee-Zeremonien. Von hier führt der Blick zum mächtigen Emperor Tree am Eingang zu Nan Shu Fang, der stets an den Bezug zur Geschichte erinnert. Besucher haben die Gelegenheit, bei ihrer Ankunft den Baum zu gießen – ein Brauch, der aufzeigt, wie wichtig es ist, die Vergangenheit zu pflegen, um die Zukunft zu bereichern.

Doch Amanyangyun ist weitaus mehr als ein Hüter der Vergangenheit; das Resort bietet seinen Gästen einen der fortschrittlichsten und schönsten Spas sowie die Möglichkeit, Chinas kulturelles, künstlerisches und philosophisches Erbe unmittelbar zu erleben. Zudem verwöhnen die drei Restaurants des Resorts mit kulinarischen Highlights – für die chinesischen und internationalen Gerichte verwenden die Meisterköche des Amanyangyun die allerbesten Zutaten und Produkte aus der Region.

Der 2.840 Quadratmeter große Aman Spa mit seinem beeindruckenden Innenhof ist einer der vielseitigsten Spas der Aman-Kollektion. Seine Ausrichtung und Atmosphäre sind vom Namen des Resorts “Yang Yun” inspiriert. Dieser bedeutet “nährende Wolke” und stammt von einer 300 Jahre alten Inschrift, die in einem der Pavillons in der Verbotenen Stadt Pekings zu finden ist. Der Spa-Komplex gruppiert sich um einen beeindruckenden Innenhof und beherbergt acht Behandlungsräume, zwei Doppel-Spa-Suiten, großflächige Entspannungsbereiche sowie Sauna, Tauchbecken, Jacuzzi, Indoor- und Outdoor-Swimmingpool. Zwei private Spa-Häuser bieten jeweils eine russische Banja oder ein türkisches Hamam. Alle Behandlungsprogramme wurden speziell für Aman kreiert. Es gibt 15 verschiedene Spa-Journeys, die die überlieferten Heilmethoden der traditionellen chinesischen Medizin mit den modernsten Erkenntnissen der Wellness-Welt des 21. Jahrhunderts verbinden.

Im Hauptgebäude des Spas befindet sich auch das Fitness- und Movement-Center, das mit professionellen Cardio- und Kraftgeräten ausgestattet ist. Es verfügt zudem über ein Pilates- und Yogastudio, das zu drei Seiten hin verglast ist und einen inspirierenden Ausblick über Amanyangyuns See und Wald bietet. Das Spa wird auch in Form eines Member-Clubs einer geringen Anzahl externer Gäste die Möglichkeit geben, der Hektik Shanghais zu entfliehen und in der ruhigen und entspannten Atmosphäre zu trainieren und zu relaxen.

Amanyangyuns Cultural Discovery Centre ist ein geselliger Treffpunkt für Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren. Mit einer Vielzahl an Erlebnissen wird ihnen die reiche Kultur Chinas nähergebracht. Auch die Interessen von Teenagern berücksichtigt der Club mit speziellen Programmen. So vermitteln Exkursionen Einblicke in das Ökosystem der Umgebung. Kleine Naturfreunde können in Amanyangyuns eigenem Bio-Kräuter- und Gemüsegarten traditionelle chinesische Landwirtschaftsmethoden kennenlernen. Das Basteln chinesischer Laternen, kunstvolles Papierschneiden, Töpferkurse sowie Teezeremonien werden ebenso organisiert wie Aufführungen mit chinesischen Schattenpuppen. Kinder-Yoga und Spa-Behandlungen sind auf Anfrage buchbar. Ein leichtes Menü mit Speisen und Getränken wird den ganzen Tag über angeboten; zudem steht eine Snackbar zur Verfügung.

Die fünf Restaurants und Bars des Amanyangyun liegen an unterschiedlichen Orten im Wald; so können die Gäste die ganze Schönheit und reiche Naturvielfalt des Anwesens erleben. Ihr Design ist eine Kombination aus raffinierter Modernität, ursprünglichen Materialien sowie der Sensibilität für die Region und der kulinarischen Philosophie des jeweiligen Konzepts.

Die Küche des chinesischen Restaurants „Lazhu“ huldigt die Jiangxi-Provinz, der ursprünglichen Heimat von Amanyangyuns Kampferbäumen und antiken Villen. Küchenchef ist der gebürtige Shanghaier Steve Miao. Gekonnt kombiniert er hier Speisen aus der Ming- und Qing-Dynastie mit kantonesischen Klassikern. Dank der zahlreichen lokalen Soja-Plantagen, kann eine besonders große Auswahl feiner Tofu-Gerichte offeriert werden, verfeinert mit Kräutern und Gemüse aus Amanyangyuns Bio-Garten.

Im NAMA sind die Köstlichkeiten von Chefkoch Keiji Matoba von der japanischen Washoku-Küche inspiriert. Das Menü umfasst authentische, unkomplizierte und elegante Gerichte, die die klassischen Techniken der japanischen Küche mit den besten und frischesten Zutaten aus der Region vereint.

Am Ufer des Sees liegt das mediterrane Restaurant ARVA. Chefkoch Andrea Torre (zuvor Aman Venice), kreiert hier ein Menü, das von der italienischen “Farm-to-Table”-Philosophie geprägt ist. Zweimal im Monat finden zudem Kochkurse mit unterschiedlichem Schwerpunkt statt – von der Herstellung frischer Pasta über Mozzarella-Making bis hin zu Dessert-Workshops.

In Amanyangyuns The Bar werden handwerklich perfekte Cocktails und der Afternoon Tea serviert – untermalt von Live-Jazzsessions am antiken Kamin. In der mit Kupfer und Eichenholz eingerichteten Cigar Lounge wartet eine feine Selektion kubanischer und dominikanischer Zigarren. Im Humidor und im Weinkeller können Gäste ihre Rauchwaren und Spirituosen unter idealen Bedingungen deponieren.

Inmitten eines Bambushains liegt der Bankettsaal mit 200 Sitzplätzen – der ideale Ort für Konferenzen, Hochzeiten und andere Events. Im resorteigenen Kino mit 25 Sitzplätzen werden regelmäßig Filmklassiker und Blockbuster gezeigt.

Mit seiner Eröffnung am 8. Januar 2018, zollt Amanyangyun einem der kühnsten Erhaltungsprojekte in der Geschichte Chinas Tribut. Gleichzeitig wird den Gästen der gewohnt anspruchsvolle Aman-Standard in allen Bereichen geboten: stilsicheres, klares Design und perfekter Service im Einklang mit der Natur und Kultur seines Standorts. Amanyangyun hat jahrtausendealte Geschichte zu neuem Leben erweckt. Ein Ort voller Magie, an dem Achtsamkeit und Nachhaltigkeit, Naturschönheit und historische Wunder miteinander verschmelzen und erblühen.

DIE GESCHICHTE VON AMANYANGYUN
Amanyangyun ist bis dato Amans ambitioniertestes Projekt und wartet mit einer bemerkenswerten Entstehungsgeschichte auf. Das Resort umfasst ein umgesiedeltes Dorf mit restaurierten Häusern aus der Ming- und Qing-Dynastie, umgeben von einem Wald mit 10.000 „heiligen“ Kampferbäumen. Der Bau eines Stausees in den frühen 2000er Jahren in der Provinz Jiangxi (etwa 700 km von Shanghai entfernt) brachte die historischen Dörfer und den jahrtausendealte Kampferwald in Gefahr. Um Chinas Geschichte für nachfolgende Generationen zu bewahren, startete das 15 Jahre währende, höchst engagierte Erhaltungsprojekt, das den Abbau, die Umsiedlung und die Restaurierung der Häuser und Bäume mit sich brachte. Ein Rettungsteam aus Botanikern, Ingenieuren, Architekten und Kunsthandwerkern stellte sich dieser Herausforderung gemeinsam. Stein für Stein wurden die historischen Häuser abgetragen und gaben ihre 2.000-jährige Geschichte und einzigartige Bautechniken preis. Die Bauteile der Häuser und geretteten Kampferbäume wurden sodann auf eine 700 Kilometer lange und beschwerliche Reise nach Shanghai geschickt, wo sie nun die Seele von Amans neuem Refugium prägen.

Vladislav Doronin, Chairman und CEO von Aman, sagt: “Jedes Aman hat eine Geschichte zu erzählen und Amanyangyun ist keine Ausnahme. Dieses Projekt und die vielen Herausforderungen, die es zu bewältigen galt, waren unvorstellbar. Wir überwanden sie, um ein Stück Historie zu bewahren, aber auch um Grenzen traditioneller Hotellerie zu überschreiten. Dieses Resort ist ein Zeugnis der Vergangenheit, ein einmaliges Archiv für die Zukunft. Ich bin Ma Dadong, dem Vordenker dieses einzigartigen Projekts, besonders dankbar. Seine Weitsicht und Entschlossenheit haben es ermöglicht, einen Teil von Chinas großartiger Geschichte für kommende Generationen zu bewahren“.

Ma Dadong, unermüdlicher Initiator dieses bemerkenswerten Vorhabens, stammt aus Jiangxi und versteht sich als Hüter der Vergangenheit. „Ich erkannte, dass der einzige Weg unsere Geschichte zu schützen darin bestand, diesen alten Häusern und Bäumen einen neuen Sinn zu geben. Wie einst die Inschriften ihre Geschichte kunstvoll in Stein geschnitzt widergeben, wird dieses ehrgeizige Projekt jungen Generationen von Hoffnungen und Erwartungen für die Zukunft erzählen.

Über Aman
Aman wurde 1988 mit dem Ziel gegründet, einzigartige Rückzugsorte mit dem Luxus herausragender Gastfreundschaft und Privatsphäre zu schaffen. Mit dem Amanpuri (zu Deutsch: „friedlicher Platz“) in Phuket/Thailand, dem ersten Haus, wurde diese Vision Wirklichkeit. Heute betreibt Aman 31 Resorts in 20 Ländern: Thailand, Bhutan, Kambodscha, China, der Dominikanischen Republik, Frankreich, Griechenland, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Laos, Montenegro, Marokko, auf den Philippinen, Sri Lanka, in der Türkei, auf den Turks- und Caicos-Inseln, in den USA und Vietnam.

Internet: www.aman.com Facebook: /amandestinations; Instagram: @aman

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