Geheimtipps jenseits der Saison: In diesen Amans ist die Nebensaison besonders schön

Den „Tag der Stille“ auf Bali feiern, in Venedigs La Fenice die schönsten Opernklassiker genießen oder die Nachfahren des hinduistischen Königreichs Champa in Vietnam aufspüren – die Erlebnisse und Verlockungen, die die Amans in ihren Traumdestinationen bieten, sind nicht weniger grandios als die Resorts selbst. Gerade in der Nebensaison führen die hautnahen Aman-Begegnungen mit Land und Leuten auf entdeckungsreiche Pfade, die anderen Touristen verschlossen bleiben.

Wenn Bali einen Tag lang schweigt
Am 28. März beginnt auf Bali mit dem „Tag der Stille“ das neue Jahr. Kein Licht, kein Lärm, keine Arbeit – dafür Fasten, Meditieren und Ausruhen: Das sind die Regeln für alle am höchsten hinduistischen Feiertag, Nyepi. Er ist der stille Höhepunkt des Festes. An den beiden Tagen zuvor darf es nämlich noch mal richtig laut und bunt werden. Dann ziehen in einer Prozession die Ogoh-ogohs durch die Straßen, riesige Pappmaché-Dämonen, die abends verbrannt werden und so die bösen Geister von der Insel vertreiben sollen. Aman ist auf der Insel der Götter mit drei Häusern vertreten: Amankila im Osten, Amanusa im Süden sowie das Amandari im Zentrum der Insel nahe dem Künstlerdorf Ubud. Die Resorts bieten mit mehrtägigen Programmen wie „Aman Bali & Beyond“ oder „Aman Bali Experience“ die Möglichkeit, den kulturellen Reichtum Balis zu erfahren – von exklusiven Besuchen bei Künstlern und Goldschmieden bis zu individuellen Tempel-Touren im Hinterland.

Exklusive Opernerlebnisse in Venedig
Das Teatro La Fenice ist eine Institution in Venedig: 1792 eröffnet, bot es bereits romantischen Komponisten wie Bellini und Verdi eine Bühne. Mit seiner brillanten Akustik zählt es noch heute zu den besten Opernhäusern der Welt. Am 16. Februar startet das Aman Venice in die Opernsaison und arrangiert für seine Gäste exklusive Opernabende im La Fenice: Nach einem Aperitivo im Hotel mit Blick auf den Canal Grande chauffieren die beiden luxuriösen Teakholz-Boote des Aman Venice die Gäste zu Wasser ins La Fenice. In Amans privater Loge mit bester Aussicht auf die Bühne genießen sie an diesem Abend die schönsten Opernklassiker. Die limitierten Tickets inklusive Programm kosten 360 Euro pro Person und sind ab sofort buchbar. Amans Refugium in Venedig ist eine der glanzvollsten Residenzen der Stadt. Der historische Palazzo, der das Aman Venice beherbergt, liegt direkt am Canal Grande. Die denkmalgeschützten Fresken und Designelemente des Hotels spiegeln die Kunst- und Architekturströmungen der vergangenen Jahrhunderte wider.

Ein Stück unberührtes Vietnam
Auf einer Anhöhe mit Blick auf die herrliche Vinh Hy Bucht, eingebettet in die unberührte Natur des Nui Chua Nationalparks, liegt Amanoi. Die südvietnamesische Region, rund eine Flugstunde nordöstlich von Ho-Chi-Minh-Stadt entfernt, ist für ihre üppige Vegetation, eindrucksvollen Küsten und weißen Sandstrände bekannt. Ein wahres Paradies, in dessen Schönheit sich das luxuriöse Amanoi mit seiner diskreten Architektur perfekt integriert. Das Resort mit seinem weitläufigen Aman Spa ist nicht nur ein Rückzugsort für Wellness-Fans, sondern auch der perfekte Ausgangspunkt für alle, die ein Stück unberührtes Vietnam hautnah erleben wollen: Die Provinzhauptstadt Phan Rang war einst Herrschaftssitz der Cham, den Nachfahren des hinduistischen Königreichs Champa. Einen Einblick in die Kultur dieses Volkes, das in Vietnam mittlerweile eine Minderheit ist, bietet eine fünfstündige Exkursion. Dabei besuchen Amanois Gäste den mehr als 700 Jahre alten Cham-Turm, ein Zeugnis der Baukunst dieses Volkes, und Vietnams ältestes Töpfer-Dorf.

Zwischen Wüste und Canyons
Die Umgebung des Amangiri im Südwesten der USA bietet beste Bedingungen zum Klettern und Wandern. Der Winter gilt in den Canyons als zauberhafte Jahreszeit: Mit weichem Licht und langen Schatten zeichnet die Natur ihre Bilder in die Wüstenlandschaft mit ihren bizarren Felsformationen. Tagsüber ist es kühl – ideal, um in den Canyons zu wandern. Abends wärmt das knisternde Lagerfeuer auf der Terrasse des spektakulären Wüstenresorts. Die 27 Kilometer lange „Buckskin Gulch gilt als längste und engste Canyon-Schlucht der Welt. Schon die etwa einstündige Anfahrt durch die eindrucksvolle Landschaft mit ihren roten Navajo-Sandsteinfelsen ist ein Erlebnis. Die mehrstündige Wanderung führt an den vom Wasser glatt geschliffenen Felswänden der Klamm entlang wie durch eine Zauberwelt. Nach dem Ausflug, wenn die Sterne am klaren Wüstenhimmel stehen, lockt das mehrfach prämierte Spa des Amangiri: Die vier außergewöhnlichen Spa-Journeys basieren auf den traditionellen Heilmethoden der Navajo und verwöhnen Geist und Körper.

Reservierung über Aman: E-Mail: reservations@amanresorts.com, Internet: www.aman.com

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